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Pessach verstehen und feiern – Ostern verstehen und feiern

2014 feiern Juden Pessach vom 14. bis 22. April. Christen feiern Ostern vom 18. bis 21. April. Lerne Pessach kennen und feiere mit uns am Sederabend 14. April, 18:00 Uhr in Schwäbisch Hall. Anmeldung erforderlich.

Das Pessach beginnt mit dem Seder am Vorabend zu den Pessachfesttagen. Am Sederabend wird im Kreis der Familie (oder der Gemeinde) an den Auszug aus Ägypten gedacht. Es werden biblische Texte vorgelesen. Es wird gesungen und gemeinsam zu Abend gegessen. Die Speisen haben symbolische Bedeutung.

Pessach - Passah - Fest der ungesäuerten Brote (Mazzot) beginnt am 15. Nissan (Vollmond März/ April) und dauert in Israel sieben Tage. Die Grundlage für das Feiern von Pessach sind folgende Thorastellen (Exodus 12, Leviticus 23, 4-8, Deuteronomium 16, 1-8). "Pessach ist das Fest der ungesäuerten Brote der Mazzot, die man im Gedenken an die ungesäuerten Brote unserer Vorfahren ißt: Der Auszug aus Ägypten mußte so rasch vollzogen werden, daß zum Säuern und Gährenlassen der Brote keine Zeit mehr blieb. Nun ißt man die ganzen acht Tage des Pessachfestes kein Brot, nur Mazzot, und darf auch nichts Gesäuertes im Haus behalten, so daß eine Umstellung des ganzen Haushaltes erforderlich ist, das größte Reinemachen erfolgt und fast alles Geschirr ausgewechselt werden muß." [Hirsch] www.payer.de

Ostern ist das Fest der Auferstehung von unserem Herrn Jesus Christus. Im Neuen Testament wird berichtet, dass Jesus nach seiner Verurteilung zum Tode Menschen übergeben wird, die Gott nicht kennen. Diese verspotten ihn, peitschen ihn aus und schlagen ihn ans Kreuz. Aber am dritten Tag steht er von den Toten auf. So wird Karfreitag in Erinnerung an den Todestag begannen. Ostersonntag feiern wir seine Auferstehung. Dies geschieht in der Hoffnung, dass er bald wiederkommt.

Auch Jesus hat das Passahfest gefeiert. Als Kind mit seinen Eltern und später mit seinen Jüngern. In Markus 14 können wir lesen, wie das Passahmahl durch unseren Herrn Jesu zum Abendmahl wurde. Das Abendmahl feiern wir auch heute und erinnern uns an seinen Tod auf Golgatha. Wir erinnern uns, wie er das ungesäuerte Brot brach. Wir erinnern uns an den neuen Bund, besiegelt mit seinem Blut. Das Blut, das zur Reinigung von unseren Sünden vergossen wurde. Wie er sich ganz an uns verschenkte und uns damit von unserer Sünde, von allem, was uns von unserem himmlischen Vater, Abba trennt, befreit. Unser Herr Jesus ist das Opferlamm Gottes.

geschrieben von Lutz Huschmann am 29.03.2014 um 11:46 Uhr.


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